Einfach mal zwischendurch kreativ sein – Perlen drehen

Neulich fand ich, dass es so nicht weitergeht – aufstehen, arbeiten, arbeiten, arbeiten, ins Bett gehen… (hier ist auch Hausarbeit, Kindbetreuungsarbeit, Kochen usw. mit eingerechnet, fühlte sich alles nach Arbeit an) Also habe ich spontan beschlossen, etwas Kreativzeit einzubauen, damit ich einmal zwischendurch Luft holen kann. Seit Monaten schon wollte ich mal wieder Perlen drehen! Das ist eine Kreativtechnik, die ich vor einigen Jahren durch einen Ein-Tages-Kurs mit einer Freundin kennengelernt habe. Man setzt sich mit Schutzbrille ausgestattet an einen Bunsenbrenner und wickelt geschmolzenes Glas auf einen Dorn mit Trennmittel. Wenn das Glas abgekühlt ist, kann man die Glasperle vom Dorn ablösen. Super! Schmuck selbst machen, und es sieht richtig professionell aus! Außerdem kann man „mit Feuer spielen“, was wohl die meisten mindestens als Kind gern gemacht habe. Zu Hause habe ich ein kleines „Einsteigerset“, aber da ich keine Absauganlage für die giftigen Dämpfe habe, die durch das Glasschmelzen entstehen, ist das seit meiner Schwangerschaft eingepackt und tabu. Zumal mein jetziger Arbeitsraum viel kleiner ist als der, in dem ich angefangen habe, und sich nicht so gut belüften lässt. Safety first.

ich hatte Glück, Uta Hammelmann (http://glasperlenblog.de/), die in Ahrensburg Kurse anbietet und Arbeitsplätze vermietet, hatte spontan Zeit! Juchu! Oben seht Ihr den Arbeitsplatz, an dem ich mich austoben durfte. Es war einfach wunderbar! Eine halbe Stunde habe ich damit verbracht, die tollen Perlen zu bestaunen, die Uta ausgestellt hat. Sie verkauft natürlich auch wunderschöne Perlen und Schmuckstücke und ist ein echter Profi. Ihre Perlen sind nicht mehr „eierig“, so wie meine. Aber mir ging es ja auch um den Spaß am Machen.

Nachdem ich mir Inspiration geholt und mich mühsam von den vielen tollen Ausstellungsstücken losgerissen hatte, habe ich mich für Glas in Grün- und Blautönen entschieden und losgelegt. Der Anfang war erst mal ungewohnt, es ist soooo lange her, dass ich diese Technik angewendet habe. Und es hat so viel Spaß gemacht! Zuerst ein paar kleine Perlen zum Einstieg, dann habe ich mich an etwas größere Projekte gewagt. Herausgekommen sind zwei Mini-Eulen mit kleinen Schönheitsfehlern sowie eine Superkreativperle, die keine Eule werden wollte. 🙂 Und viele kleine Perlen mit verschiedenen Mustern.

Gegen Ende meiner Zeit (ich musste um 14.00 Uhr los, meine Tochter wieder abholen), kriegte ich plötzlich „Leistungsstress“ – die Investition muss sich schließlich lohnen (Zunge-Rausstreck-Smiley), also drehte ich noch ein paar kleine einfarbige „Zwischenperlen“, die man ja für Schmuckstücke auch braucht. Die letzten Perlen waren natürlich noch nicht abgekühlt, als ich los musste, also hat Uta sie mir per Post nachgeschickt. Super Service! So konnte ich die gebuchte Arbeitszeit optimal nutzen.

Unten seht Ihr meine Ausbeute. Immer noch nicht aufgefädelt, aber dazu komme ich bestimmt bald auch mal. Langsam eben. 🙂 Und ich freue mich schon sehr auf das nächste Mal Perlendrehen. Vielleicht ja auch mal in einem Kurs, um noch ein bisschen dazuzulernen oder mit einer Freundin zusammen. Wer weiß.

Herzlich,

Eure Catrin

PS: Die Vorfreude auf den Termin hat übrigens einen abendlichen Kreativitätsschub ausgelöst und ich habe bis spät in die Nacht spontan ein paar Hausschuhe für meine Tochter genäht. Aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

Perlen

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